Die kleine Karateschule in der Hastor Stiftung

Am Samstag, dem 14.10.2017, wurde in den Räumlichkeiten der ASA Prevent Firmengruppe ein sehr interessantes und etwas unterschiedliches Treffen der Studenten – Stipendiaten abgehalten. Unsere Stipendiatin Amila Mekić hat selbst die Initiative ergriffen und ihren Wunsch geäußert, unseren Studenten eine Vorlesung darüber zu halten, womit sie sich schon 12 Jahre lang beschäftigt und worin sie sehr erfolgreich ist. Die Rede ist von Karate, einer uralten Kampfdisziplin, die Amila schon als Mädchen lieben lernte, und die ihr viel Erfolg, viele Medaillen und schöne Lebenserfahrungen gebracht hat.

Amila ist Studentin an der Fakultät für Agrar- und Ernährungswissenschaften, Richtung Zootechniker, und Stipendiatin der Hastor Stiftung ist sie schon seit sieben Jahren. Bei der Vorbereitung und Realisation der Präsentation war ihr das Administrationsteam der Stiftung gerne behilflich, sowie die Stipendiaten Sakib Bitić und Inela Kavaz, die auch Karate trainieren.

Neben der Präsentation über Karate, dessen Geschichte, Entstehung usw. hat Amila den anwesenden Stipendiaten die Grundbegriffe und Techniken auch demonstriert. Das, was besonders hervorgehoben wird, ist, dass Karate nicht nur auf die physische Erscheinung sondern auch auf den seelischen Zustand wirkt.

Während der Demonstration der Karatetechniken half Amila Sakib Bitić, ein weiterer Träger des schwarzen Gürtels. Die Stipendiaten konnten dabei lernen, was eine Karatestellung ist und welche Arten dieser Stellungen es im Karate gibt, etwas über die Angriffe mithilfe der Beine oder Arme, die Angriffsniveaus, sowie die Arten des Blockierens.

Es war eine Ehre auch Inela Kavaz, eine Schülerin der sechsten Klasse und die Nationalmeisterin in Karate, welche ebenfalls unsere Stipendiatin ist, zu Gast zu haben. Inela kam vor ein paar Monaten von der Balkan – Meisterschaft aus Istanbul mit einer Bronzemedaille zurück, und den anwesenden Stipendiaten hat sie ihre Geschicklichkeiten im Karate gezeigt.

Eine Chance diese Kampfdisziplin auszuprobieren, bekamen auch die anwesenden Stipendiaten, sodass sie im zweiten Teil des Treffens zusammen mit Amila und Sakib die Gelegenheit bekamen, einige Karateangriffe zu lernen. Amila, Inela und Sakib haben es geschafft, die Anwesenden dafür zu interessieren; vielleicht bringen sie einige Stipendiaten dazu, dass sie anfangen sich damit zu beschäftigen, wenn nicht mit Karate, dann mit einer anderen Kampfdisziplin oder lieber Sportdisziplin.

Wir bedanken uns bei unseren Stipendiaten für eine interessante Karatestunde und rufen alle Stipendiaten auf, an den zukünftigen Monatstreffen mit uns euer Wissen, eure Geschicklichkeiten und Erfahrungen mit uns zu teilen.

 

Sadzida Kosovac