Über Erfolg und Lebensziele bei dem monatlichen Treffen der Stipendiaten – Nihad Bilić, Geschäftsführer des Unternehmens „Best & Team“

Jeden Monat versammeln sich die Studenten-Stipendiaten wie üblich bei dem monatlichen Treffen in Sarajevo. Um dem Treffen beizuwohnen müssen einige Stipendiaten auch einen längeren Weg zurücklegen, aber natürlich immer mit dem Ziel, Meinungen und Einstellungen auszutauschen, neues Wissen anzusammeln und neue Freundschaften zu knüpfen.

So war es auch dieses Mal.

Nach den einleitenden Worten von Lehrer Ramo, unserer Lejla und Rabija, begrüßte die Stipendiaten auch einer der Menschen, die dieser Stiftung selbstlose Unterstützung bieten, Stifter Nihad Bilić, Geschäftsführer des Unternehmens „Best & Team“. Dieses Call-Center arbeitet mit Firmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Er hat kurz über sein Unternehmen und dessen Entstehungsprozess gesprochen und dann hat es sich auf zwei wichtige Lebensbestandteile fokussiert: ZIEL und ERFOLG.

Wir alle setzen Ziele und wählen dann die Mittel für deren Realisation aus. Natürlich fangen wir mit kleineren Zielen an und versuchen dann Schritt für Schritt zum Erfolg zu kommen. Kein Weg ist vollkommen glatt, weshalb wir auf dem Weg zum Erfolg auch oft auf Hindernisse stoßen und weshalb es immer gut ist, einen Ersatzplan zu haben und bereit dafür zu sein, eine Alternative suchen zu müssen.

Neben des Vortrags und der Ratschläge unseres Gasts, im Zusammenhang damit, wie wir Ziele setzen sollten, wessen wir uns alles bewusst sein müssten und was der beste Weg zum Erfolg ist, nahmen auch die Studenten-Stipendiaten aktiv an diesem monatlichen Treffen teil. Es wurde über die Wichtigkeit von Praxis gesprochen, aber auch über die Auswanderung junger Menschen aus Bosnien und Herzegowina.

Hierzu hatte Nihad Bilić eine eindeutige Einstellung: „Ja, man soll ins Ausland gehen und sich weiterbilden, aber dann sollte man hierher zurückkehren und das angesammelte Wissen weitergeben.“ Die Studenten waren damit einverstanden und hoben hervor, dass die Auswanderung nur mit dem Ziel der Fortbidlung akzeptabel ist.

Nach dem Vortrag unseres Gasts wurden Briefe an die Mentoren verteilt, die sie ihren Schülern übergeben sollen und dann bekamen die Stipendiaten etwas Zeit, um einander kennenzulernen. Die Stipendiaten haben ein weiteres Mal das monatliche Treffen genutzt, um Bekanntschaft mit einer neuer Person zu machen und wer weiß, vielleicht auch eine neue Freundschaft zu knüpfen, woraus folgt, dass dieses Treffen in jeder Hinsicht äußerst produktiv war.

Bis zum nächsten Treffen, mutig den Zielen entgegen schreiten!

 

Belma Zukić