Das Interview des Monats bringt Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hastor Stiftung – mit jenen, die diese Geschichte jeden Tag leben. Durch ihre Worte erhalten wir Einblicke in das Jahr 2025 in der Stiftung, das von engagierter Arbeit, Aufmerksamkeit und Verantwortung geprägt war. Jeder eingegangene Antrag, jedes vergebene Stipendium und jede ehrenamtlich geleistete Stunde werden mit besonderer Sorgfalt behandelt. Das Team der Hastor Stiftung besteht aus ehemaligen Stipendistinnen und Stipendiaten, die den Wert der erhaltenen Chance am besten verstehen und mit Stolz jedes Lächeln, jeden Dank und jeden Erfolg teilen, den unser Stipendienprogramm ermöglicht.
1. Wie würden Sie aus Ihrer Perspektive das Jahr 2025 in der Hastor Stiftung beschreiben?
Aus meiner Perspektive war das Jahr 2025 in der Hastor Stiftung äußerst dynamisch. Als langjährige Stipendistin hatte ich die Möglichkeit, die Stiftung in verschiedenen Rollen kennenzulernen – zunächst als Ehrenamtliche, anschließend als Teil der Administration und heute als Mitarbeiterin. Die Arbeit zum Wohl junger Menschen erfüllt mich aufrichtig und gibt mir zusätzliche Motivation und Rückenwind. Wie in jedem Jahr hat die Stiftung auch 2025 eine große Anzahl neuer Stipendistinnen und Stipendiaten aufgenommen, und ich hatte die Gelegenheit, an nahezu allen Phasen dieses Prozesses mitzuwirken – von der Organisation und Kommunikation bis hin zur direkten Arbeit mit jungen Menschen. Diese Erfahrungen haben es mir ermöglicht, die Bedürfnisse der Stipendistinnen und Stipendiaten besser zu verstehen und aktiv zur Stärkung des Netzwerks junger Menschen in ganz Bosnien und Herzegowina beizutragen. Das Jahr 2025 werde ich als ein Jahr des Wachstums in Erinnerung behalten – sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene – sowie als Bestätigung dafür, dass wir durch gemeinsame Arbeit eine starke, vernetzte und unterstützende Gemeinschaft junger Menschen aufbauen können.
2. Welche Projekte der Hastor Stiftung waren im Jahr 2025 von besonderer Bedeutung und welche Ergebnisse möchten Sie hervorheben?
Im Laufe des Jahres 2025 hat die Hastor Stiftung eine Reihe bedeutender Projekte umgesetzt. Besonders hervorheben möchte ich die Kooperationen mit Gemeinden – nicht nur im Raum Sarajevo, sondern in ganz Bosnien und Herzegowina. Die außerordentlich hochwertige Zusammenarbeit mit den Gemeinden stellt ein starkes Beispiel für gemeinsames Handeln dar, mit dem Ziel, den Wohlstand junger Menschen zu stärken und bessere Möglichkeiten für ihre Bildung und Entwicklung zu schaffen. Auch in diesem Jahr haben wir nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase das Mentoring-Programm Der erste Schritt in die Berufswelt fortgesetzt – ein hervorragendes Projekt, das unsere engagierten Studierenden an das professionelle Umfeld heranführt und ihnen wertvolle Erfahrungen vermittelt. in Projekt, auf das ich besonders stolz bin und an dessen Planung und Organisation ich beteiligt war, ist das neue Projekt „Gemeinsam für Wissen und Bildung“ . EMit diesem Projekt geht die Stiftung einen Schritt weiter und bietet allen Schülerinnen und Schülern – auch jenen, die keine Stipendiatinnen und Stipendiaten der Hastor Stiftung sind – kostenlose Nachhilfe sowie Bildungsworkshops an. Auf diese Weise ermöglichen wir es auch jungen Menschen außerhalb unseres Netzwerks, die gleiche Art von Unterstützung, Wissen und Chancen zu erhalten. Wir sind besonders stolz auf dieses Projekt, da wir damit helfen, Gemeinschaften stärken und junge Menschen mit der Überzeugung fördern, dass jedes Kind gleiche Bildungschancen verdient. Uns ist bewusst, dass zusätzliche Nachhilfe heutzutage für viele Eltern finanziell nicht leistbar ist, weshalb wir den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Familien gezielt maximale Unterstützung bieten möchten. Wir freuen uns auf die Fortsetzung bestehender sowie auf neue Kooperationen und Projekte im Jahr 2026, mit dem Ziel, das Bildungssystem und die Unterstützung junger Menschen in ganz Bosnien und Herzegowina weiter zu stärken.
3. Welche Kompetenzen oder Werte entwickeln die Stipendistinnen und Stipendiaten Ihrer Meinung nach am stärksten durch die Aktivitäten der Stiftung?
Meiner Ansicht nach entwickeln die Stipendistinnen und Stipendiaten der Hastor Stiftung durch die vielfältigen Aktivitäten eine ganze Reihe wichtiger Kompetenzen und Werte. In erster Linie kommt es zu einer deutlichen Stärkung des Selbstbewusstseins sowie der kommunikativen und interpersonellen Fähigkeiten. Durch verschiedene Formen des ehrenamtlichen Engagements erwerben die Stipendistinnen und Stipendiaten praktische Erfahrungen und Kenntnisse, insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, was ihnen später einen großen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt verschafft. Die ehrenamtliche Mitarbeit in der Administration der Stiftung ist sehr dynamisch und erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Organisationsfähigkeit – insbesondere durch die tägliche Kommunikation, die Arbeit mit Dokumentationen sowie die Bewältigung unterschiedlicher Herausforderungen. Jede erlernte Fähigkeit und jede
4. Haben Sie einen steigenden Interessenzuwachs für bestimmte Themen oder Fähigkeiten unter den Stipendistinnen und Stipendiaten festgestellt?
Ja, in letzter Zeit verzeichnen wir eindeutig ein wachsendes Interesse der Stipendistinnen und Stipendiaten an bestimmten Themen und Fähigkeiten, die den
aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen. Besonders ausgeprägt ist das Interesse an Themen rund um Internetsicherheit, die Stärkung des Selbstbewusstseins, persönliche Entwicklung und Motivation, aber auch an Bereichen des IT-Sektors. Was die Fähigkeiten betrifft, beobachten wir, dass Schülerinnen und Schüler zunehmend digitale Kompetenzen entwickeln, wie etwa den Umgang mit dem Computer, Grafikdesign, Programmierung und weitere IT-bezogene Fertigkeiten. Es freut uns besonders, dass unsere Stipendistinnen und Stipendiaten aus unterschiedlichen Studienrichtungen kommen und eine ausgeprägte Fähigkeit zur Anpassung sowie zur gleichzeitigen Bewältigung mehrerer Aufgaben zeigen. Dieser Anstieg des Interesses verdeutlicht, dass sich die Stipendistinnen und Stipendiaten der Bedeutung kontinuier gesammelte Erfahrung hat einen langfristigen Wert. Besonders hervorheben möchte ich die Entwicklung von Führungskompetenzen sowie die Stärkung kommunikativer und interpersoneller Fähigkeiten, die den Stipendistinnen und Stipendiaten helfen, sich leichter an das berufliche Umfeld anzupassen und ihre Karriere selbstbewusster zu gestalten. Gerne teile ich auch meine persönliche Erfahrung: Auch ich hatte früher Angst vor öffentlichen Auftritten und dem Sprechen vor Menschen, habe jedoch bereits als Stipendistin durch die verschiedenen Aktivitäten der Stiftung gelernt, diese Angst in Motivation umzuwandeln. lichen Lernens und der Entwicklung von Fähigkeiten bewusst sind, die ihnen helfen, auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu sein und sich zugleich als verantwortungsbewusste, selbstsichere und gut informierte junge Menschen zu positionieren, die bereit sind, den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.
5. Worauf sind Sie als Team besonders stolz, wenn Sie auf das Jahr 2025 zurückblicken?
Als Team sind wir besonders stolz auf die gegenseitige Unterstützung, Kollegialität und das gemeinsame Gefühl von Sinn und Ziel, das uns verbindet. Wir alle verfolgen dasselbe Ziel – die Hastor Stiftung so erfolgreich wie möglich zu machen und durch unsere Arbeit möglichst vielen jungen Menschen zu helfen. Seit ihrer Gründung hatten die Gründer der Hastor Stiftung eine klare Vision: dass die Stiftung positive Veränderungen in der Gesellschaft von Bosnien und Herzegowina fördert. Wir sind stolz darauf, dass wir auch in diesem Jahr mit Unterstützung des Vorstands die Gelegenheit hatten, hinter dieser Vision zu stehen. Besonders stolz bin ich auf unser Team, da uns auch die gemeinsame Erfahrung als ehemalige Stipendiaten der Hastor Stiftung verbindet, die es uns ermöglicht, die Bedürfnisse anderer mit zusätzlicher Empathie und Verständnis zu erkennen. Diese besondere Verbundenheit und das gegenseitige Vertrauen machen unser Team stark und auf dieselben Werte ausgerichtet. An dieser Stelle möchte ich meinen Kolleginnen und Was mich in diesem Jahr am meisten motiviert hat, ist die Erkenntnis, dass wir mit unserer Arbeit direkt zum Wohlergehen junger Menschen beitragen. Erfüllt es mich mit großer Freude und gibt mir Antrieb, gemeinsam eine bessere Zukunft für junge Menschen, aber auch für Bosnien und Herzegowina insgesamt zu gestalten. Es gibt kaum etwas Wertvolleres als das Gefühl, jemandem im richtigen Moment Unterstützung geboten zu haben – insbesondere dann, wenn man am Telefon Worte des Dankes hört und erkennt, dass man jemandem den Weg zur Verwirklichung seiner Ziele erleichtert hat. In der Hastor Stiftung zu arbeiten bedeutet, jeden Tag aufs Neue ein bedeutendes Bindeglied bei der Verwirklichung der Träume tausender junger Menschen zu sein. Wir bieten finanzielle Unterstützung, doch ebenso wichtig ist der freundschaftliche Rückhalt, den wir seit dem ersten Tag des Bestehens der Stiftung pflegen. Meine Kolleginnen und ich begegnen unterschiedlichsten Lebensgeschichten – schweren und emotionalen, aber auch schönen und freudigen. All dies stellt für uns persönliches Wachstum dar, da wir danach streben, ein Licht im Leben jener zu sein, in deren Händen die Zukunft Bosnien und Herzegowinas liegt. Kollegen – Alija, Amela, Emra, Dženana, Neyla, Maida und Semra – meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Durch unseren Einsatz und unsere Hingabe arbeiten wir gemeinsam daran, dass all unsere Initiativen, Aktivitäten und Projekte ein klares übergeordnetes Ziel verfolgen: das Leben junger Menschen zu verändern, sie in entscheidenden Momenten zu unterstützen und sie zu befähigen, eines Tages selbst Teil der Kette der Güte und Unterstützung sowie Träger positiver Veränderungen in unserer Gesellschaft zu werden.
6. Was hat Sie in Ihrer Arbeit in diesem Jahr am meisten motiviert?
Was mich in diesem Jahr am meisten motiviert hat, ist die Erkenntnis, dass wir mit unserer Arbeit direkt zum Wohlergehen junger Menschen beitragen. Erfüllt es mich mit großer Freude und gibt mir Antrieb, gemeinsam eine bessere Zukunft für junge Menschen, aber auch für Bosnien und Herzegowina insgesamt zu gestalten. Es gibt kaum etwas Wertvolleres als das Gefühl, jemandem im richtigen Moment Unterstützung geboten zu haben – insbesondere dann, wenn man am Telefon Worte des Dankes hört und erkennt, dass man jemandem den Weg zur Verwirklichung seiner Ziele erleichtert hat.
7. Was bedeutet es für Sie, in der Hastor Stiftung zu arbeiten?
Was mich in diesem Jahr am meisten motiviert hat, ist die Erkenntnis, dass wir mit unserer Arbeit direkt zum Wohlergehen junger Menschen beitragen. Erfüllt es mich mit großer Freude und gibt mir Antrieb, gemeinsam eine bessere Zukunft für junge Menschen, aber auch für Bosnien und Herzegowina insgesamt zu gestalten. Es gibt kaum etwas Wertvolleres als das Gefühl, jemandem im richtigen Moment Unterstützung geboten zu haben – insbesondere dann, wenn man am Telefon Worte des Dankes hört und erkennt, dass man jemandem den Weg zur Verwirklichung seiner Ziele erleichtert hat. In der Hastor Stiftung zu arbeiten bedeutet, jeden Tag aufs Neue ein bedeutendes Bindeglied bei der Verwirklichung der Träume tausender junger Menschen zu sein. Wir bieten finanzielle Unterstützung, doch ebenso wichtig ist der freundschaftliche Rückhalt, den wir seit dem ersten Tag des Bestehens der Stiftung pflegen. Meine Kolleginnen und ich begegnen unterschiedlichsten Lebensgeschichten – schweren und emotionalen, aber auch schönen und freudigen. All dies stellt für uns persönliches Wachstum dar, da wir danach streben, ein Licht im Leben jener zu sein, in deren Händen die Zukunft Bosnien und Herzegowinas liegt.