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Fragmente von freiwilligem Engagement – Januar 2026

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In einer Zeit, in der Solidarität oft auf einen Beitrag reduziert wird und Empathie auf eine flüchtige Reak-tion, wird selten über jene gesprochen, die leise, ohne Publikum, bewusst entscheiden, präsent zu sein. Die Hastor Stiftung verwandelt genau diese Stille in Handeln – in sorgfältig organisierte Unterstützung, in Stimmen, die auch ohne Worte sprechen, in kleine Gemeinschaften, die sich immer wieder neu verbinden. Hinter Aktivitätskalendern und administrativen Ankündigungen verbergen sich Geschichten, die in keine Tabelle passen: Geschichten über Lemen, Verantwortung und Empathie. Der Überblick über die freiwilligen Aktivitäten im Januar eröffnet genau diesen Raum – einen Raum, in dem freiwilliges Engagement zu einer Erfahrung wird, die sowohl die Freiwilligen als auch die Menschen, denen geholfen wird, nachhaltig verändert.
Die freiwilligen Aktivitäten wurden in verschiedenen Städten Bosnien und Herzegowinas umgesetzt – von Sarajevo, Zenica und Tuzla bis hin zu Foča, Kalesija und Derventa. Sie alle verbindet ein gemeinsamer Nenner: echte Einbindung in die Gemeinschaft und ein konkreter Beitrag zum Alltag der Menschen.
In Sarajevo tauchten die Freiwilligen durch Bildungsworkshops in die Welt der Gebärdensprache ein und lernten die Grundlagen der Kommunikation gehörloser und schwerhöriger Menschen kennen. Durch inter-In Sarajevo tauchten die Freiwilligen durch Bildungsworkshops in die Welt der Gebärdensprache ein und lernten die Grundlagen der Kommunikation gehörloser und schwerhöriger Menschen kennen. Durch interaktive Arbeit, visuelle Demonstrationen und Partnerübungen lernten sie. sich zu begrüßen, vorzustellen sowie Emotionen und grundlegende Bedürfnisse ohne Worte auszudrücken. Diese Workshops waren nicht in derselben Stadt, jedoch in einem ganz anderen Kontext, erhielt das freiwillige Engagement eine humanitäre Dimension. Durch das Sortie-ren, Ordnen und Verpacken gespendeter Kleidung und Hilfsgüter wurden die Freiwilligen Teil einer Kette, die es ermöglicht, dass Hilfe sozial benachteiligte Menschen erreicht. Es handelt sich um Arbeit, die oft unsichtbar bleibt, ohne die jedoch keine humanitäre Aktion funktion-seren könnte.
Zenica war der Ort, an dem sich freiwilliges Engagement im Herzen der Gemeinschaft, im Gemeinschafts-haus, abspielte. Nach der Renovierung der Räumlichkeiten widmeten sich die Freiwilligen einer gründli- chen Reinigung und Gestaltung des gesamten Bereichs, einschließlich aller Räume, Flure und Sanitäranlagen. Obwohl körperlich an-spruchsvoll, trug diese Aktivität eine starke Botschaft: Die Sorge um gemeinsame Räume bedeutet Sorge um die Menschen, die sie nutzen.
In Foča nahm das freiwillige Engagement eine warme, beinahe familiäre Atmosphäre an. Im Studentenwohnheim entschieden sich die Freiwilligen neben der Reinigung der Gemeinschaftsräume, noch einen Schritt weiterzugehen: Sie bereiteten Pfannkuchen für Studierende zu, die sich im Lesesaal auf die Prüfungsphase vorbereiteten. Diese einfache Geste verwandelte sich in einen Moment der Erholung, des Austauschs und der Unterstützung und erinnerte daran, dass freiwilliges Engagement manchmal einfach bedeutet, da zu sein und die Erschöpfung anderer zu verstehen.
Ein besonderer Fokus der Aktivitäten im Januar lag auf Kinder und Jugendlichen. In Derventa entstanden im Rahmen kreativer Workshops Spielzeuge aus recycelbaren und nicht re-cycelbaren Materialien. Dieser Prozess förderte nicht nur die Kreativität, sondern auch Empathie, soziale Verantwortung und Stolz darauf, etwas Schönes für andere zu schaffen. Abschließende Gespräche und Reflexionen stärkten zusätzlich die Botschaft, dass auch kleine Ideen eine große Bedeutung haben.
In Zenica verbrachten Freiwillige Zeit in einem Kindergarten und brachten zusätzliche Wärme, Aufmerksamkeit und Spiel in den Alltag der Jüngsten. Durch gemeinsames Spielen, kreative Aktivitäten und Gespräche entstand eine Atmosphäre von Sicherheit und Akzeptanz. Diese Form des freiwilligen Engagements zeigt, dass Hilfe nicht immer materiell sein muss – manchmal sind es Zeit, ein Lächeln und bloße Präsenz.
Kalesıja beging den Internationalen Tag der Bildung mit einer Reihe miteinander verbundener Aktivitäten. Die Gestaltung von Informa-tionstafeln. Werbematerialien für einen lokalen Jugendverein sowie ein Bildungsquiz erinnerten daran, dass Bildung die Grundlage persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung ist, zugleich aber auch eine Verantwortung aller. Die Aktivitäten boten die Gelegenheit. Lernen mit gesellschaftlichem Engagement und Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinschaft zu In Tuzla erhielt das freiwillige Engagement auch eine ökologische Dimension Die Aktion Restaurant für Vögel” verband kreative Arbeit, Bildung und den Schutz der Biodiversität. Der Bau von Futterstellen, die Aufklärung der Bürgerinnen und Burger sowie ein interaktives Quiz im Freien zeigten, wie sich junge Menschen aktiv für den Naturschutz einsetzen und gleichzeitig die Gemeinschaft sensibilisieren können.
Unvermeidlich ist auch der Hinweis, dass unsere Freiwilligen in diesem Monat erneut ein zentraler Bestandteil der Arbeit der Geschäftsstelle der Hastor Stiftung waren. Mit einem hohen Mal an Verantwortung und Empathie beteiligten sie sich an verschiedenen administrativen Aufgaben – von der Koordination der telefonischen Kommunikation bis hirur Protokollierung und Bearbeitung der Abschlussnoten der Sti-pendistinnen und Stipendiaten am Ende des ersten Schulhalbjahres. Durch sorgfältige Arbeit, freundliche Kommunikation und ihre Hilfsbereitschaft bildeten sie eine wichtige Verbindung zwischen der Stiftung. ihren Stipendistinnen und Stipendiaten sowie allen weiteren Interessierten an unserer Arbeit.
Betrachtet man all diese Beispicle gemeinsam, wird deutlich, dass freiwilliges Engagement in der Hastor Stiftung kein einheitliches Gesicht und keine einzige Definition hat. Es findet in Klassenzimmern und Ge-meinschaftshäuser, in Kindergärten und Studentenwohnheimen. in Parks und Lagerräumen statt. Es ist Es ist eine Verbindung von Arbeit, Lemen, Spiel und Solidarität.
Für diejenigen, die erst über freiwilliges Engagement nachdenken, geben diese Aktivitäten eine klare Antwort auf die Frage: ,Was bedeutet freiwilliges Engagement eigentlich?* — es bedeutet, präsent zu sein, Verantwortung zu übernehmen und die Gemeinschaft zumindest ein kleines Stück besser zu hinterlassen, als sie gestern war.
Januar 30th, 2026|

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